Keszthely-Fenékpuszta im Kontext spätantiker Kontinuitätsforschung zwischen Noricum und Moesia

7 200 HUF each

A Castellum Pannonicum Pelsonense sorozat második kötete

Szerkesztő: Heinrich Tamáska Orsolya

Kiadás éve: 2011.

Keszthely-Fenékpuszta besitzt in der Erforschung von Transformationsprozessen zwischen Spätantike und frühem Mittelalter einen besonderen Stellenwert. Die Erschließung der 15 ha umfassenden römischen Befestigung und ihrer Bebauungsstruktur sowie der ausgedehnten Gräberfelder in und außerhalb der Anlage blickt bereits auf eine rund 125 Jahre alte Forschungsgeschichte zurück. Auswertung und Veröffentlichung des umfangreichen archäologischen Fundguts aus dem 4. bis 9. nachchristlichen Jahrhundert stellen die ungarische Frühgeschichtsforschung vor eine große Herausforderung. 2006 begann im Rahmen eines deutsch-ungarischen Forschungsprojekts die Bearbeitung des Grabmaterials und Siedlungsmaterials auf interdisziplinärer Basis, und über die archäologische Analyse hinaus wurden weitere Untersuchungen am Fundort durchgeführt, um die Umweltverhältnisse und Lebensverhältnisse rekonstruieren zu können. Mit dem vorliegenden zweiten Band der Reihe Castellum Pannonicum Pelsonense werden die erzielten Resultate der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgelegt. Die Projektergebnisse werden durch Beiträge einer internationalen Tagung komplettiert, die, von den Projektträgern initiiert, im Oktober 2009 in Keszthely stattfand. Die Studien beschäftigen sich mit der Frage des Fortlebens und des Abbruchs spätantiker Traditionen und Siedlungsformen im weiteren pannonischen Umfeld und in den angrenzenden Regionen und bieten einerseits einen repräsentativen Überblick über Forschungsstand und Forschungsaufgaben, anderseits betten sie die Analyse von Keszthely-Fenékpuszta in den gebührenden internationalen Rahmen ein.